Traumdeutung

 

 

Hypnotherapie

Was macht Ihr Mann?
Er liebt mich.
Lisa de la Casa

Torheit, in Zeiten herumzuirren,
die nicht unsere sind, und die
einzige zu vergessen, die uns gehört.
Blaise Pascal

Auf allen Schulen müsste es Unterricht geben
in der Kunst, glücklich zu sein.

 

Es gibt Wunschträume, Angstträume, Albträume, farbige und schwarzweiße Träume, Klarträume und Wahrträume und die immer wiederkehrenden Träume.

Träume zu deuten hat eine lange Tradition und es gibt sie in allen Kulturen.

Die   Träume kamen von den Göttern. Dabei werden hinter den Bildern, Handlungen, Farben und Gefühlen bestimmte symbolische Botschaften vermutet und versucht, sie methodisch zu deuten, zu übersetzen, damit der Träumende die verschlüsselte Botschaft verstehen kann.

Im babylonischen Gilgamesch Epos deutet die Mutter ihrem Sohn den Traum, im alten Testament der  Bibel deuten Propheten den Königen oder Pharaonen die Träume und warnen vor kommenden Gefahren und zeigen die Behandlung dieser Gefahren auf. Das Christentum und der Islam kennen ebenfalls Traumbücher.

In der griechischen Antike gab es die Besonderheit des Tempelschlafes vor einer Götterstatue. Während der  Trauminkubation erwartete man Vorschläge zur Heilbehandlung. Diese Art der Behandlung war bereits im alten Ägypten gängige Praxis der Priester.

In der jüdischen religiösen Tradition spielen Träume eine zentrale Rolle „Ein ungedeuteter Traum gleicht einem ungelesenen Brief“, so ein Rabbiner im 3. Jahrhundert. „Träume sind der Königsweg zum Unbewußten“, so Sigmund Freud in seiner Traumdeutung von 1900 und beinhalten eine versteckte Wunscherfüllung. Für C. G. Jung sind Träume ein natürliches Phänomen und helfen dem Ichbewusstsein.

In der Zeit der Aufklärung wurde die Traumdeutung bezweifelt und als Aberglaube oder „verworrene Funktion der Einbildungskraft“ abgetan und von Gott gesandte Träume waren nicht mehr gefragt. In der Romantik werden Träume in der Dichtung wieder thematisiert.

Mit der Etablierung der Psychologie als Wissenschaftt im 20. Jahrhundert sind neurologische Untersuchungen des Traumgeschehens mit modernen Geräten möglich. Hierbei sind die Meinungen noch immer verschieden und es wird noch viel Forschung nötig sein, um dieses Geheimnis des Gehirns zu lösen.